Geistertanz

Wege der Freiheit

   

von Jens Jüttner

 

Der Roman Geistertanz erzählt die Selbstfindungskrise eines jungen "Halbblutes" in einem Amerika einer nicht allzu fernen Zukunft. Doch seine Sehnsucht nach dem Authentischen stürzt ihn unvermutet in den Strudel einer Verfolgungsjagd, der er nur mit knapper Not entkommt.

Eine groteske Odyssee, die eine Welt als Netzwerk kommerzialisierter Manipulationen offenlegt, die nur willenlose Mitspieler Metamenschen zulässt und Freiheit nur als Selbstbetrug anerkennt.

 

 

Jens Jüttner, geboren 1976 in Düsseldorf als Sohn eines Literaturprofessors, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Bücher. Neben seiner Arbeit als Jurist widmet er sich weiterhin in seiner Freizeit der Literatur und dem kreativen Schreiben. Mit seinem ersten Roman Geistertanz ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen.

      

Leseprobe 1

 

Leseprobe 2

 

Der Roman ist im Januar 2008 im BoD-Verlag erschienen und im deutschsprachigen Buchhandel sowie in den Online-Buchshops erhältlich.

236 Seiten   13,90 Euro                                                                                     ISBN: 9783833494338  

 

jensjuettner@hotmail.com  

 

 

Diese Geschichte spricht mich an, 29. Februar 2008

Es sind wenige Wochen nur aus dem Leben eines Studenten, der ausgerechnet im Abschlussexamen sein Studium schmeißt. Damit schlägt er alle Karrierehoffnungen bei der von seinem Vater ausgesuchten Firma in den Wind ohne benennbaren Grund, nur in der vagen Hoffnung auf ein Mehr an Freiheit. Dabei gerät er ungewollt, aber durch eigenes Zutun in das Fahndungsnetz seines Konzerns, der auf experimentelle Software zur Manipulation des Bewusstseins spezialisiert ist.
Die Anlage der Handlung ist absurd: Je mehr er unternimmt, den Nachstellungen des Konzerns zu entkommen, umso sicherer gerät er in dessen Fänge. Aber je mehr er zum Gefangenen wird, umso klarer wird sein Entschluss, zu gehen. Dennoch ist Shawn kein zorniger, eher ein schüchterner junger Mann, voll namenloser Ängste. Ein Weg ohne Wut mithin, aber von traumwandlerischer Entschlossenheit, dem Leben eine neue Chance zu geben.
Geschrieben ist dieser Selbstfindungsprozess ohne Pathos, aber mit viel Humor. Auf mich wirkt dieser Roman wie eine heitere Groteske, aber mit Tiefgang.

Klaus Kern 

Packende und beklemmende Zukunftsvision, 22. Juli 2008

Mit seinem Erstlingswerk "Geistertanz" ist Jens Jüttner ein facettenreicher Roman gelungen, der gleichermaßen packend und tiefschürfend ist.
 
Der schnelle Leser wird sein Vergnügen haben an der hervorragend aufgebauten Geschichte, die einen nicht mehr loslässt wie ein guter Krimi. Der Aufbau der Charaktere, das routinierte Spiel mit unterschiedlichen Handlungssträngen und Zeitebenen zeugt von großer erzählerischer Reife und handwerklicher Fertigkeit. Damit sticht dieses Buch sehr deutlich aus der großen Menge bescheiden geschriebener Science-Fiction-Romane heraus.
 
Der etwas nachdenklichere Leser hingegen wird das Buch häufig zur Seite legen, um die komplexen Zukunftsvisionen auf sich wirken zu lassen. Jens Jüttner verbindet die großen Themen unserer Zeit
von Biotechnik bis Vernetzung, von Kommerzialisierung bis totalitärer Überwachung zu einer beklemmenden neuen Welt orwell'scher Anmutung. Big brother, hier ein allmächtiger Wirtschaftskonzern, der mit virtuellen Realitäten und Biotechnik experimentiert, beobachtet und kontrolliert das Leben des zerrissenen Protagonisten vollständig und reagiert gnadenlos, als dieser einen Blick hinter die Kulissen zu werfen versucht. Im Strudel der Ereignisse verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Illusion zusehends - und zurück bleibt die bange Frage, ob Wahrheit wirklich mehr ist als nur eine populäre Erzählung.

Stephan Claus

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